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LM GK Kurzwaffen in Cottbus

In der Hitzeschlacht von Cottbus waren auch sechs qualifizierte Liebenthaler Sportschützen verwickelt. Bei Temperaturen von 40 Grad im Schatten (!!) an beiden Wettkampftagen sind alle Teilnehmer ganz schnell an ihre körperlichen Leistungsgrenzen gestoßen. Neben Kreislauf und Dehydration waren auch Magen - Darm ein Thema vor Ort.

Der SSV Liebenthal ging geschwächt durch die vielen internen Absagen nach dem Motto: ,,wir haben keine Chance also nutzen wir sie“ in den Wettkampf. Am 1. Tag begann die Session in der Wertung Revolver.357 Mag. grandios. Holger Bruhn erwischte einen Glanztag und zog die Mannschaft mit Tilo Petsche und Gernot Raasch mit. Einzelgold für Holger mit 373 Ringen. Die Mannschaft siegt mit 1057 Ringen vor Prenden –Lanke…Im Nachmittagsdurchgang ist der schmal besetzte Revolver . 44Mag. der nächste Medaillenlieferant. Ringgleich mit Rang eins erzielt Holger 361 Ringe und holt sich Silber. Tilo erringt mit 335 Ringen Bronze.

Nach einer schweißtreibenden Nacht ging es am nächsten Morgen um 9 Uhr wieder raus in die Sauna der Lausitz Wettkampfstätte. Die anspruchsvollste und teilnehmerstärkste Disziplin-Pistole 9mm stand auf dem Programm. In drei Durchgängen suchte der BSB die beste Mannschaft und Einzelwettkämpfer….Zum Erstaunen aller Teilnehmer holten sich die Liebenthaler ihren zweiten Titel souverän und ließen sieben Teams hinter sich. Mit 1054 Ringen triumphierte man vor Werneuchen (1042) und Cottbus (1034). Noch erfreulicher: mit Tilo Petsche (364) und Gernot Raasch (349) wurde der Doppelsieg abgesichert! Dandy Aschenbrenner auf Rang fünf sowie Birgit (11.)und Norbert Brunk (13.) vervollständigten ein sehr gutes Abscneiden im 21.-er Feld. Abschließend schoss Tilo Petsche mit der Pistole .45 ACP ein tolles Match und siegte verdient mit 363 Ringen vor den Rest der Konkurrenz.

Der schönste Erfolg, ist der überraschendste Erfolge! - Gernot Raasch nach Teamgold und Doppelsieg mit der Pistole 9mm...

5x Gold / 2x Silber und 1x Bronze…….es war uns eine Ehre und Freude an beiden Tagen.

PS: unbedingt festzuhalten: bei unmenschlichen Temperaturen machten die Kampfrichter und Auswerter ein riesigen Job – Danke an den ehrenamtlichen Staff!